Sicherheitstipp des Monats: Sichere Obsternte

Veröffentlicht am 27.09.2022
In den heimischen Obstgärten herrscht wieder Hochbetrieb - die Obsternte steht auf dem Programm. Doch Vorsicht: morsche Äste, geflickte Sprossenleitern und mangelhaftes Schuhwerk können leicht zu Unfällen führen.

Die Tipps des Zivilschutzverbandes:
·         Vor Arbeitsbeginn Leitern und Tritte gründlich auf Schwachstellen, Schäden und Belastbarkeit prüfen. 
·         Schutzeinrichtungen an Schiebeleitern oder Stehleitern dürfen nicht entfernt oder unwirksam gemacht werden. 
·         Keine unsachgemäßen Veränderungen vornehmen, z.B. Leiterverlängerung durch angenagelte Bretter oder angebundene Rundhölzer. 
·         Leitern immer standsicher aufstellen (Aufstellwinkel 65°-75°) und gegen Verschieben und Abrutschen sichern. Auf festen und ebenen Untergrund achten. 
·         Am besten die Leiter mit geeigneten Hilfsmitteln festbinden. So steht sie fest und kann sich nicht ruckartig bewegen. 
·         Besondere Vorsicht bei Hanglagen. Hier kann die erforderliche Standsicherheit durch die Verwendung von Spezialleitern mit Extra-Stützen erreicht werden. 
·         Übermäßiges, seitliches Hinausbeugen auf der Leiter ist ebenso zu vermeiden, wie das Vollbringen von Akrobatiknummern auf der letzten Leitersprosse. 
·         Ziehen Sie daher beim Abernten nie größere Äste an sich heran, nur um noch ein Stück Obst zu erreichen. Stellen Sie lieber einmal mehr die Leiter um. 
·         Werkzeug steckt man am besten in einen dafür vorgesehenen Gurt oder eine Werkzeugweste. Eimer hängen sicher an einem s-förmigen Haken. Gute Hilfsmittel sind Pflücktaschen zum Umhängen - damit hat man beide Hände frei und kann sich gut an der Leiter festhalten. 
·         Festes Schuhwerk mit rutschhemmenden Sohlen tragen. 
 
Zivilschutzverband Burgenland. Nähere Information sind auch bei der Sozialversicherungsanstalt der Bauern, Sicherheitsberatung, zu erhalten.
Foto: pixabay.com
Eisenstadt, im September 2022

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