Die Gemeinde

Steinbrunn in Zahlen:

  • Seehöhe: 221 Meter
  • Fläche: ca. 1536 ha
  • Einwohner: 2.599

Geographische Lage & Größe:

Die Katastralgemeinde Steinbrunn – mit einer Gesamtfläche von 1536 Hektar, in 221 Meter Seehöhe gelegen – befindet sich zwischen den südlichen Ausläufern des Leithagebirges und der Ebenfurther Pforte.

Politisch wird es dem Bezirk Eisenstadt-Umgebung, geographisch der Region Nördliches Burgenland zugeordnet.
Der Ort grenzt an folgende Gemeindegebiete:
Müllendorf, Hornstein, Zillingdorf, Neufeld an der Leitha und Zillingtal.

Geographisch ist das Burgenland der Übergang vom Alpenvorland in die ungarische Tiefebene. Die Ostalpen laufen hier in mehreren Gebirgszügen aus: Leitha-Gebirge, Rosalien-Gebirge, Bernsteiner- und Günser Gebirge.

Landschaft

In ca. 3 Kilometer Entfernung zum Ortszentrum befindet sich der Steinbrunner See. Insgesamt beherrschen Getreidefelder, Weingärten und Obsthaine das Landschaftsbild dieser Region.

Bewirtschaftung & Landnutzung

In Steinbrunn und Umgebung überwiegt auf Grund der geologischen Lage die landwirtschaftliche Nutzung.
Der Weinbau – obwohl in früher Zeit ein wichtiger Bestandteil des Ortes (siehe das Ortswappen mit Weintraube und Sonne) – ist in den letzten Jahren stark zurückgegangen und wird heute zum Teil nur mehr hobbymäßig betrieben.

Fauna & Flora

Ein Viertel der Bodenfläche des Burgenlandes ist mit Wald bedeckt. Während das Leithagebirge von Eichen- und Buchenwälder geprägt ist und im südlichen Teil Nadelhölzer vorherrschen, gibt es im Nordburgenland großflächige und teils noch urwüchsige Heidelandschaften.

In Steinbrunn selbst ist die Tier- und Pflanzenwelt in gutem Zustand, Plätze wie etwa die Sandgrube, der Hartlwald und die „Draska“ sind Beispiele einer weitestgehend unberührten Natur.

Klimatische Verhältnisse

Das nördliche Burgenland ist einer der sonnigsten Teile Mitteleuropas. Es herrscht Pannonisches Klima, welches die mildesten Durchschnittstemperaturen Österreichs bewirkt.

Durch die Verdunstung großer Wassermengen des Neusiedler Sees ist die Luftfeuchtigkeit in dieser Region zwar sehr hoch, dies wirkt sich andererseits aber in einer übermäßigen Fruchtbarkeit des Bodens aus.

Die Katastralgemeinde Steinbrunn besteht aus drei Ortsteilen

  • der Gemeinde Steinbrunn
  • der Neuen Siedlung und
  • der Wochenendsiedlung am Steinbrunner See

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Im Zentrum der Gemeinde Steinbrunn befindet sich das Gemeindeamt und die Arztordination direkt am Friedrich-Robak Platz, der mit dem Dorfbrunnen und einer großen Sitzbank im Schatten von hohen Platannen zum Verweilen einlädt.

Ein Lebensmittelgeschäft, eine Bäckerei mit angeschlossenem Kaffeehaus, eine Autowerkstatt und eine Bank mit Bankomat, ein Elektrofachmarkt, ein Dorfladen mit Postpartner, ein Musikstudio, sowie ein Dekorationsladen ergänzen die Infrastruktur der Gemeinde. Ausreichend Parkplätze sind ebenfalls vorhanden.

Ein großer Spielplatz laden die Kleinsten zum Spielen und Toben ein.

Die „Neue Siedlung“ hat sich aus einer ehemaligen Bergwerkssiedlung entwickelt. Die vorhanden vier kleinen Badeseen, die sich heute im Privatbesitz der Fürstlich Esterhazy`schen Privatstiftung befinden, zeugen noch heute vom Kohleabbau in den Anfängen des vergangenen Jahrhunderts.

Ebenso ist der Badesee „Steinbrunner See“ entstanden.
Durch Wassereintritt wurden aus den ehemaligen „Bergwerken“ Badeseen und für Steinbrunn und seine Gäste ein Erholungsgebiet.
Seit den 70iger Jahren hat sich die Wochenendsiedlung zu einem eigenen Ortsteil mit 439 Wochenendhäusern und 358 Mobilheimparzellen entwickelt.

Unser Badesee zählt zu den noch unentdeckten Naturseen in unserer Region.

Die Bildgalerie präsentiert den Ort Steinbrunn sowie den Steinbrunner See.