Sterbefall

ANSPRECHPARTNER:

Irene Werber           Tel.: +43 (0)2688/72212 – 10
Dagmar Troindl     Tel.: +43 (0)2688/72212 – 12
Nurten Altunbas    Tel.: +43 (0) 2688/72212 – 19
 
Folgende Schritte müssen möglichst bald nach Eintreten des Todesfalles durchgeführt werden:
 
ANMELDUNG DES TODESFALLES
Die Anmeldung des Todesfalles beim jeweiligen Bestattungsunternehmen ist wegen der Abholung des/der Verstorbenen, der Auswahl des Sarges, der Bestimmung von Art und Ablauf der Bestattungsdurchführung und Formulierung des Partentextes wichtig. Bitte nehmen Sie telefonisch bzw. persönlich mit einem Bestattungsunternehmen Kontakt auf.
Das Bestattungsunternehmen ist mit der Beistellung der Särge, der Abholung des/der Verstorbenen vom Sterbeort, der Abhaltung der Trauerfeier und dem Führen der Kondukte zum Grab betraut.
Auf Grund gesetzlicher Bestimmungen darf die Bestattungsdurchführung erst dann erfolgen, wenn die Totenbeschau sowie die Beurkundung des Todesfalles durch das Standesamt vorgenommen werden.
 
ÄRZTLICHER BEHANDLUNGSSCHEIN
Der ärztliche Behandlungsschein benötigt der/die Amtsärztin zur Beurteilung der Todesursache (Totenbeschau). Man erhält ihm beim/bei der behandelnden ÄrztIn des/der Verstorbenen.
Wird kein ärztlicher Behandlungsschein beigebracht, erfolgt in der Regel eine Obduktion des/der Toten.
 
EINTRAGUNG IM STERBEBUCH
Nach erfolgter Totenbeschau ist die Eintragung im Sterbebuch bei dem für den Sterbeort zuständigen Standesamt vornehmen  zu lassen. Zur Anzeige beim Standesamt sind in folgender Reihenfolge verpflichtet:
  • EhegattIn oder sonstige Familienangehörige  
  • der/die letzte UnterkunftgeberIn
  • sonstige Personen, die vom Tod auf Grund eigener Wahrnehmung Kenntnis haben

Jene Person, die die Anzeige erstattet, hat sich, falls nicht amtlich bekannt, mit einem Lichtbildausweis zu legitimieren. Dem Standesamt sind die vom/von der TotenbeschauärztIn ausgestellte Anzeige des Todes und die darin enthaltene Todesbescheinigung zu übergeben. Ferner sollen folgende Personaldokumente des/der Verstorbenen (soweit vorhanden) vorgelegt werden:

  • Formular „Anzeige des Todes“ und die darin enthaltene Todesbescheiniggung
  • eigener Lichtbildausweis
  • Personaldokumente des/der Verstorbenen – Geburtsurkunde, Staatsbürgerschaftsnachweis oder Heimatschein (Heimatrollenauszug), Heiratsurkunde, Meldezettel
  • bei Verwitweten: zusätzliche Abschrift aus dem Sterbebuch bzw. Sterbeurkunde
  • bei Geschiedenen: zusätzlich Scheidungsurteil
  • bei AkademikerInnen:  zusätzlich urkundlicher Nachweis akademischen Grades
HINWEIS: IM REGELFALL NIMMT DIESE ANZEIGE JEDOCH DAS BESTATTUNGSUNTERNEHMEN FÜR SIE VOR!
 
GEBÜHREN: € 7,20 Bundesgebühren plus €  2,10 Verwaltungsabgabe für die Sterbeurkunde